Solution Manager-Kolumne im E-3-Magazin: Autor: Matthias Kneissl

Im Rahmen der Upgrade-Strategie des SolMan ist die Lösungsdokumentation eines der größten Themen. Zwar ist der Aufwand einer Umstellung erheblich, aber eine gute Investition in die Zukunft.

Bei Weitem nutzen noch nicht alle Kunden die Szenarien des Solution Managers vollumfänglich. Diejenigen, die jedoch die Lösungsdokumentation im Einsatz haben, tun sich mit den erforderlichen Umstellungen schwer. Wer vor zwei Jahren bereits auf die Warnungen von SAP und die künftige Umstellungswelle gehört hat, ist fein heraus. Für alle anderen bedeutet es, Strukturen neu zu gestalten und anzupassen. Dabei gibt es verschiedene Szenarien. Der Umfang des Invests, aber auch des Ergebnisses ist eng miteinander verbunden. Die einfachste Variante ist es, im Rahmen des Upgrades die bestehenden Strukturen zu übernehmen. Dies ist insbesondere dann jedoch nicht zielführend, wenn in der Vergangenheit ein Dokument als Business Blueprint für alle Prozesse im MM-Modul erstellt wurde. Letztendlich soll ja alles künftig auf Prozessschritt­ebene modelliert werden und nicht in einer modul­orientierten Sichtweise. Dabei ist es für einige meiner Anwender schon eine große Herausforderung, eine Modellierung auf Prozessebene durchzuführen oder dies nachzudokumentieren. Bis auf wenige Ausnahmen ist dies eine Herausforderung, die eine IT allein gar nicht schaffen kann. Der Ansatz, nun die Dokumente auf eine Filesystemablage zu migrieren oder gar in Sharepoint einzuchecken, weil das dort so einfach geht und wunderbar „kollaborativ“ ist,  ist der schlechteste Ansatz, den man strategisch wählen kann. Vielen Anwendern ist dabei noch gar nicht klar, was der S/4-Umstieg bedeutet. SAP stellt dabei immer wieder klar, dass es sich hier um eine SAP-Neueinführung, ein neues Produkt, handelt. Es ist nicht mit einem bekannten Releasewechsel zu vergleichen, bei dem zwar hin und wieder eine Oberfläche neu war, aber im Großen und Ganzen so weitergearbeitet werden konnte wie bisher. Gerade diese Herausforderung führt dazu, dass ein SAP-Anwender ohnehin seine Prozesse zunächst einmal analysieren und aufnehmen und im zweiten Schritt mit den in S/4 Hana gelieferten Umfängen abgleich…

Weitere Infos in der aktuellen E3-Ausgabe.